Sternsinger Münchwilen

URSPRUNG

Der Brauch der Sternsinger hat seinen Ursprung in der Erwähnung der Sterndeuter in der Bibel. Schon im 6. Jahrhundert wurden aufgrund der drei Weihegaben Gold, Weihrauch und Myrrhe sowie des Bezuges auf Psalm 72 drei Personen vermutet. Aus diesen wurden im 8. Jahrhundert Könige mit den Namen Caspar, Melchior und Balthasar. Erstmals lässt sich der Brauch des Sternsingens im 16. Jahrhundert urkundlich nachweisen. 

 
 
"Frieden! Im Libanon und weltweit"

PROJEKT

Nach dem Bürgerkrieg von 1975 bis 1990 gelingt im Libanon ein weitgehend demokratisches und friedliches Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Religionen und Konfessionen. Doch der gesellschaftliche Friede ist bedroht, denn das Zusammenleben ist durch das Wiederaufleben von Abneigungen geprägt.

Der Libanon hat seit dem Ausbruch des Bürgerkriegs im Nachbarland Syrien im Jahr 2011 nach eigenen Angaben rund 1,8 Mio Flüchtlinge aus Syrien aufgenommen. Hinzu kommen rund 600‘000 weitere Flüchtlinge, vor allem aus Palästina. Jeder dritte Bewohner des kleinen Landes ist somit eine geflüchtete Person. Kein Land hat im Verhältnis zur eigenen Bevölkerung mehr Flüchtlingeaufgenommen als der Libanon. Die Bildungs- und Gesundheitsstrukturen des Landes kommen an ihre Grenzen und auch der Arbeitsmarkt ist geprägt von der starken Präsenz der Flüchtlinge. So erstaunt es nicht, dass die Hilfsbereitschaft der Libanesen teilweise in Ablehnung umschlägt.


Auch unter Kindern und Jugendlichen kommt es zu Spannungen und Ausgrenzungen. Ein wichtiges Ziel der Sternsinger und ihrer Projektpartner im Libanon ist es deshalb, Frieden und Verständigung zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft, Kultur und Religion im Libanon zu fördern. Sie arbeiten darum sowohl mit einheimischen als auch mit Kindern aus Flüchtlingsfamilien. 


Zwei Beispielprojekte:

 

  • Die Adyan-Stiftung, die 2006 von Christen und Muslimen gegründet wurde, setzt auf Bildung und Dialog. Mit Hilfe der Sternsinger hat Adyan ein Bildungsprogramm für Schulen erarbeitet, das Kindern und Lehrern die gemeinsamen Werte der Weltreligionen sowie Wissen über die eigene Religion und Geschichte vermittelt. Die Organisation bietet auch Kurse in gewaltfreier Kommunikation und respektvollem Umgang miteinander an. 

  • Die Caritas Libanon organisiert unter anderem ein Hausaufgaben- und Freizeitprogramm für Kinder unterschiedlicher Herkunft und Religion in der libanesischen Hauptstadt Beirut.

 
INFO

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Elisabeth Grob

TEAM

Helmut Sproll

helmut.sproll@gmail.com
079 - 216 32 42

Daniela Frischknecht

 

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